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Leben mit dem Herzunterstützungssystem Heartmate II

Video Dieter F

Patientenbericht von Dieter F. aus Duisburg

Mai 2012

Patientenbericht Ralf Becker

Frau Dr. med. D. Gürsoy, Herr und Frau Becker, Herr Dr. med. S. SpiliopoulosAm 10.01.2012 hat sich mein ganzes Leben verändert. Dieser Tag liegt nun schon ein halbes Jahr zurück, ein halbes Jahr voller Hoffen und Bangen, voller Angst und Freude, aber vor allem auch voller Dankbarkeit an das Ärzte-Team, an meine Familie und an allen Beteiligten, die mir in dieser schweren Zeit geholfen haben und auch weiterhin helfen werden.

Dieser folgenschwere Tag des Januars verlief bis zu meiner Heimkehr von der Spätschicht gänzlich normal. Als ich dann jedoch einen kräftigen Schluck Mineralwasser trank, bekam ich plötzlich starke Magenschmerzen. Zunächst dachten meine Frau und ich, dass ich zu schnell getrunken hätte und die Beschwerden nicht lange anhalten würden. Doch die Schmerzen wurden immer schlimmer und ich bekam kalte Schweißausbrüche, weshalb meine Frau mich am Morgen zu unserem Hausarzt begleitete. Mit dem Verdacht auf einen Herzinfarkt überwies dieser mich ins St. Barbara Hospital in Gladbeck.

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Das Ende einer gesundheitlichen Talfahrt – einem Herzunterstützungssystem sei Dank

DoevelingMatthias Döveling (37) über seine Krankengeschichte und wie ihn seine Ärzte zur richtigen Entscheidung und damit zu einem wundervollen Hochzeitstag brachten.

Am 30.03.2012 erhielt ich meine Herzpumpe – korrekter gesagt: mein Linksventrikuläres Unterstützungssystems (LVAD). Bereits 7 Wochen später konnte ich meiner Frau Ottonie das geplante Ja-Wort geben und einen wundervollen Tag mit Familie, Verwandten und Freunden (immerhin insgesamt 105 Personen) feiern, den meine Frau und ich nie vergessen werden.

DoevelingMeine kardiologische Krankengeschichte beginnt im Jahr 2007. Damals hatte ich seit einem Jahr meinen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst, auf den ich heute noch stolz bin und den ich wie damals nie verlieren möchte. Aber mein Arbeitseifer führte dazu, dass grippale Infekte meinerseits nicht auskuriert wurden und im September 2007 war eine Herzmuskelentzündung mit einer Pumpleistung von ca. 15 % die Folge. Nach vierwöchigem Krankenhausaufenthalt, u. a. im Kaiser-Wilhelm-Krankenhaus in Duisburg, dem Verlust von über 10 Kg und die Einstellung auf einige Medikamente, wie ACE-Hemmer, Beta-Blocker und Diuretika konnte ich wieder nach Hause und im November war ich bereits wieder arbeitsfähig. Auch schienen die Ergebnisse meiner Untersuchung aus dem Januar 2008 eine Heilung der Entzündung durchaus plausibel erscheinen. Dass bei einer Pumpleistung von 30-35 % aber das Ende der Fahnenstange erreicht war, stellte sich erst im Laufe des nächsten Jahres heraus, obwohl meine Belastbarkeit deutlich verbessert war. So konnte ich meinem geliebten Tischtennissport wieder nachgehen und im Frühjahr 2011 sogar Umbaumaßnahmen in meinem Elternhaus von 1935 selbst durchführen.

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Zurück im Leben

Wolfgang Friede (61) über seinen Weg zu einem Herzunterstützungssystem

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„Meine Herzpumpe ist ein Teil von mir geworden – fast so, als wäre sie schon immer da gewesen. Warum ich sie nie als Fremdkörper empfunden habe? Das liegt ganz einfach daran, dass sie mir jeden Tag aufs Neue das Leben rettet! Es hat sich gelohnt. Denn das Leben kann so schön und lebenswert sein."

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"Ich lebe jetzt viel bewusster, dankbarer und intensiver!"

Am 21.07.1994 wurde ich im Herzzentrum Bad Oeynhausen herztransplantiert. In der 16-monatigen Wartezeit verschlimmerte sich mein Zustand so sehr, dass ich wochenlang immer wieder auf Intensivstationen behandelt werden musste oder, wieder einmal nach Hause entlassen, ein Leben im Rollstuhl führte. Eine gleichzeitige Periarthritis, sehr schmerzhaft im linken Schultergelenk, machte das Leben Tag und Nacht unerträglich.

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