Wie Schweine zur Organfabrik für Menschen werden


In Deutschland warten rund 10.000 Menschen auf ein Spenderorgan, nicht einmal ein Zehntel von ihnen bekommt eines. Das könnte sich bald ändern – wenn das Züchten von Organen in Tieren Standard wird.

Es war eine Sensation in der Geschichte der Medizin, die Pablo Ross vor wenigen Wochen verkündete. Der Forscher will etwas geschaffen haben, das Hunderttausenden Menschen künftig das Leben retten könnte. Ross hatte in seinem Labor an der Universität von Kalifornien in Davis Schweineembryonen gezüchtet, deren Bauchspeicheldrüsen aus menschlichen Zellen gebildet wurden.

Vier Wochen lang hatten Schweineembryos die fremden Zellen in sich getragen, ohne sie abzustoßen. Sie waren gewachsen, hatten sich geteilt und ein Gewebe gebildet. Dass sie von einem fremdartigen Organismus umgeben waren, störte offenbar weder sie noch den umgebenden Embryo.

28 Tage lang überlebten die Mischwesen aus Schwein und Mensch, dann wurden sie von Ross und seinen Kollegen getötet. Die Forscher erwarten allerdings, dass sich die Embryos zu normalen Schweinen weiterentwickelt hätten – mit voll entwickelten Bauchspeicheldrüsen aus menschlichen Zellen.

Tiere als Organspender?

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